Kennemann 17Linienrichter bewirbt sich um einen Stammplatz

Bei Wind und Wetter waren unsere Gellerser bereit für die letztplatzierten Teutonia Uelzen II. Vor wenigen Zuschauern bahnte sich Großes an, denn der Top-Torschütze Andreas Demir saß auf der Bank. Die ersten 10 Minuten des Spiels standen die Uelzener tief und die TSVG fand keine Mittel, um die Ketten zu brechen. Somit kam es durch leichte Ballverluste im Aufbauspiel unserer TSVG zu Chancen für die Gegner aus Uelzen.

Weiterhin blieben die ersten 30 Minuten schläfrig bis auf wenige Chancen, wie das Abseitstor von Jonas Kennemann in der 20. Minute. In der 40. Minute jedoch hatten die Gäste Glück, denn ein Elfmeterpfiff nach einem Foul an Jonas Kennemann blieb aus. Zum Ende der Halbzeit häuften sich die Chancen unseres TSV. Alles in allem ging es mit einem gerechten 0:0 zum Pausenglühwein. In der Halbzeitshow zeigte AD33 durch seine Torschüsse, von denen 11/10 auf das Tor gingen, dass er unbedingt spielen will.

Zum Anfang der zweiten Hälfte sahen wir einen veränderten TSV, der durch ein mehr oder weniger spektakuläres Tor in Führung ging. Becker grätscht dem Verteidiger souverän den Ball ab, spielt einen Doppel-Doppelpass mit Hackbarth und dem Linienrichter und netzt gekonnt ein. Wenig später erhöhte der TSV durch den jungen Flügelflitzer Bergmann, der das Leder aus rechter Position aus 18 Metern in den linken Knick schweißt. In der 57. Minute probiert auch der Jungspund Hackbarth sein Glück, jedoch knallt dieser das Ding aus 7 Meter in den zweiten Rang des Waldstadions in Gellersen.

Die Auswechslungen Kühn und Schober für Hackbarth und Bergmann bringen noch mal frischen Wind für die Offensive. In der 71. Minute kam es zur letzten Auswechslung des TSVG: Dollinger für Prange. Somit musste Demir auf sein 20. Saisontor warten und ging schon vor Anpfiff duschen. Ab dem 2:0 hatten unsere Jungs noch mehrere Chancen, die aber ohne Erfolg blieben. Abgepfiffen wurde, als der Ball im Baum landete.

Am Ende holt Gellersen sich wichtige drei Punkte gegen Teutonia II mit einer guten zweiten Halbzeit. Besonders hervorzuheben sind: Rostbirne Kremer, der immer wieder in der Offensive herausgestochen ist mit seinen langen Gräten. M. Wulf, der gefühlte 11/10 Zweikämpfen für sich entschieden hat und Kennemann, der sich durch sein 50kg Kampfgewicht immer wieder im Tempoduell durchsetzte.

Aufgebot TSVG: St. Wulf – Prange (71. Dollinger), T. Hövermann, Wossidlo, Meier – Kremer, M. Wulf, L. Bergmann (60. Scharfen.), Kennemann – Hackbarth (60. Kühn), S. Becker.