17 07 19 Verbandspok HeeslOrdentliche Premiere!

Als amtierender Bezirkspokalsieger durfte die 1. Herren in diesem Jahr zum ersten Mal im Verbandspokal mitmischen. Normalerweise tummeln sich hier nur Ober-, Regional- und Drittligisten – und diesmal halt auch der TSV Gellersen. Alle hatten im Vorfeld natürlich mit einem Duell mit dem Lüneburger SK Hansa auf dem Heidberg gerechnet, dieser hatte aufgrund seiner Teilnahme am DFB-Pokal aber ein Freilos zugesprochen bekommen. So mussten die Schwarz-Gelben gegen den Oberligisten Heeslinger SC aus dem Landkreis Rotenburg ran…

Neu-Coach Kathmann vertraute in seinem ersten Pflichtspiel für den TSVG überwiegend auf die Jungs seines Kaders, die den Bezirks-Pott gewonnen hatten. Und diese Aufstellung zahlte sich zunächst aus: Zwar hatte der SC im ersten Durchgang die deutlich größeren Spielanteile, nutzte aber seine Chancen in der 17. und 18. Minute durch Stüve und Acarbay nicht. Insgesamt spielte man auf dem kleinen Platz in Südergellersen viel zu viele lange Bälle, die die Gellerser gut verteidigen konnten. Leider blieb das Umschaltspiel der Platzherren bis zum Ende mangelhaft.

Die 0:1-Führung der Gäste resultierte dann aus einer Einzelaktion. Acarbay scheiterte im 1-gegen-1 an Johst, Maria hatte dann aber keine Probleme, den abprallenden Ball aus 7 Metern im Kasten unterzubringen (51.). Das 0:2 ging wenig später dann leider auf die Kappe des Gellerser Keepers – Johst ließ in der 59. Minute einen harmlosen 20m-Schuss von Wix durch die Finger gleiten, damit war die Messe gelesen. Trotzdem hatte das Spiel weiter Tempo. Heeslingen drehte auf, Gellersen hielt gut dagegen. Und nicht nur am Himmel braute sich ein Unwetter zusammen – SC-Spieler Acarbay foulte in der 75. Minute zunächst überflüssig Johst, sah dafür Gelb und für die sich unmittelbar anschließende Tätlichkeit an Kapitän Hövermann „nur“ die gelb-rote Karte. Hier hätte Schiri Sebastian Otto Rot ziehen müssen. In Unterzahl markierten die Gäste aber trotzdem nach einer erneuten Einzelaktion von Wix durch Ahizi noch den total verdienten 0:3-Endstand. Um dem Unwetter zu entgehen, blies Schiri Otto zwei Minuten vor dem Ende bereits ab, so schafften es alle Beteiligten noch vor dem Blitz und Donner ins Trockene.

Aufgebot TSVG: Johst – J.-P. Wulf (83. Dollinger), T. Hövermann, Wossidlo, A. Breskas – M. Wulf ( 40. Scharfen), Kremer, C. Müller, Kühn (69. Hackbarth) – A. Demir, Kennemann.