Kennenmann J 16Revanche nur zum Teil geglückt

Nach der 3:0 Niederlage im Hinspiel war der TSV auf Revanche aus, denn keiner will zweimal in einer Saison gegen den gleichen Gegner verlieren. Deshalb wählte das Trainerteam eine eher ungewohnte taktische Aufstellung, um dieses Ziel zu erreichen. Doch dieser Schuss ging nach hinten los, das konnte man schon in den ersten Minuten des Spiels auf dem Platz sehen. Das Mittelfeld bekam wenig bis gar keinen Zugriff auf die Gegenspieler und so war es der VfL, der die erste 100-prozentige Chance auf das erste Tor hatte.

Mittelstürmer Kliche wurde schön von rechts außen in Szene gesetzt, doch sein Kopfball aus 5 m verfehlte um Haaresbreite sein Ziel. Wer nun dachte, dass dieser Warnschuss die Mannschaft wachrütteln würde, wurde eines Besseren belehrt. Man fand weiter keinen Zugriff auf das Spiel und das rächte sich in der 35. Minute. Einen Pass aus dem rechten Mittelfeld schätze Breskas falsch ein, berührte seinen Gegenspieler im Strafraum und sofort kam der Pfiff des Schiedsrichters. Kann man geben, muss man aber nicht. Den fälligen Elfmeter netzte Geist scharf rechts unten ein. Obwohl S. Wulf die Ecke ahnte, war er bei diesem Schuss chancenlos.

So war man froh, dass man mit einem 0:1 in die Kabine kam, denn der VfL spielte weiter gefällig nach vorne. In der Halbzeit änderte der TSV dann seine taktische Ordnung und es sollte tatsächlich viel besser werden in Halbzeit 2.

Der TSV beherrschte jetzt das Spiel und erspielte sich eine Vielzahl von guten Chancen. Dies wurde in der 69. Minute belohnt. Einen Steilpass von Klepatz in die Schnittstelle der Abwehr konnte Demir aus 13 Metern per Lupfer über den Torwart im Tor unterbringen.

Nun war der TSV haushoch überlegen. Klepatz scheiterte per Drehschuss am Torwart, auch danach rollte Angriff auf Angriff auf das VfL-Tor. In der 93. Spielminute dann ein Steilpass auf Kennemann, dieser wird von gleich zwei Gegenspielern umgerannt, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Nicht die einzige fragwürdige Entscheidung des Schiris, ein Heimschiedsrichter war er auf keinen Fall. Danach folgte der Abpfiff.

Fazit: Alles in allem ein gerechtes Unentschieden, wenn man beide Spielhälften betrachtet.

Aufgebot TSVG: S. Wulf – Meier, Müller, Baran, A. Breskas - Gronholz, J.-P. Wulf - Klepatz, M. Wulf - Kennemann, A. Demir.