Vogel A 16Man kann auch mit einem geschossenen Tor gewinnen

Nach zuletzt 25 geschossenen Toren in nur drei Partien war unser TSV zu Gast beim VfL Suderburg. Jedoch war der VfL bisher alles andere als ein leichter Gegner. Die Bilanz gegen Suderburg liest sich mit 4 Niederlagen und 2 Remis aus den letzten 6 Begegnungen denkbar schlecht. Jedoch musste unser TSV gewinnen, um nicht den Anschluss an den Tabellenersten, SV Emmendorf, zu verlieren.

Zu Beginn der Partie spielte sich viel im Mittelfeld ab. Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Die erste gute Chance gehörte allerdings den Gastgebern. Nach einer Kombination über Außen stand ein Spieler des VfL Suderburg Höhe Sechzehner frei vor dem Tor. Er vergab allerdings kläglich. Nach einer schönen Kombination drang unser Speedy-Gonzales, Jonas (Pablo) Kennemann, in den Strafraum ein und wurde elfmeterreif gefoult. Zum Entsetzen aller ertönte vom Schiedsrichter, der wohl am Morgen mit dem falschen Fuß aufgestanden war, kein Pfiff. Die Gemüter auf der Ersatzbank mussten im Zaum gehalten werden, um den Schiri nicht weiter gegen uns aufzubringen. Dank unseres stark aufgelegten Torwart, Steffen Wulf, ging es mit einem 0:0 in die Pause. Steffen hielt kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eine 100%ige Chance der Hausherren.

In der Halbzeit wurde dann die Aufstellung umgestellt. Dies schien zu fruchten. Kennemann vergab kurz nach der Pause gleich eine Riesenchance, erkämpfte sich daraufhin den Ball zurück und spielte auf unseren Oldie mit dem Torriecher, Sebastian Klepatz, quer. Der ließ sich nicht lange bitten und nagelte das Runde ins Eckige. Suderburg war jetzt gezwungen offensiver zu spielen, wodurch sich Räume für unseren TSV ergaben. Eine schöne Kombination über Kenne, Klepi und Paddy hätte eigentlich das 2:0 zur Folge haben müssen. Allerdings machte Paddy alles richtig und spielte lieber auf Zeit, indem er den Ball in den Wald drosch. Gellersen stand fortan sehr tief und verteidigte das 1:0 über die Zeit. Auch hier können wir uns wieder bei unserem Keeper bedanken, der ein ums andere Mal die brenzlichen Situationen souverän entschärfte.

Fazit: Letztendlich kann man sehr zufrieden sein mit dem ersten Sieg über den VfL Suderburg, gerade im Hinblick auf die Niederlage des SV Emmendorfs am gleichen Spieltag. Kampf und Wille haben gestimmt, um den Platz verdient als Sieger zu verlassen.

Aufstellung TSVG: St. Wulf – A. Breskas, Hövermann, Brümmerhoff, J.-P. Wulf – Baran, C. Müller, Warsitzka (28. Kühn)– A. Demir, Klepatz (82. Meier), Kennemann (89. Gronholz).