Wulf St 14515An Tagen wie diesen...

…wäre man am besten nach Barum (Landkreis Lüneburg) gefahren und hätte sich mit dem gestrandeten MTV Dannenberg über das schöne Wetter unterhalten, statt beim VfL Lüneburg eine Klatsche zu kassieren. Aber das konnte vorher keiner ahnen!

Um 13:45 war Treffpunkt beim VfL Lüneburg, danach gab es die Ansprache von Coach, das konzentrierte Aufwärmen und den Anstoß pünktlich um 15:00 Uhr. Soweit alles wie immer. Aber danach lief nicht mehr viel zusammen. Der VfL war von Beginn an am Drücker, wirkte immer einen Schritt schneller und konzentrierter in den Aktionen. Wir leisteten uns dagegen zu viele Fehlpässe im Spielaufbau, sodass kein Druck auf den Gegner ausgeübt werden konnte. Die wenigen aussichtsreichen Konter führten zu nichts Zählbarem für uns. Der VfL kam immer wieder gefährlich vor unser Tor und verzweifelte an Keeper S. Wulf, der als einziger an diesem Tag seine Normalform abrufen konnte. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Eine spielerische Verbesserung gab es nach dem Seitenwechsel leider nicht. Die Gastgeber dagegen drängten auf das Tor und kamen mit einem Doppelpack von Thaqi (50./52.) zur absolut verdienten Führung. Aber auch das war kein Weckruf und wir vermissten weiterhin den Kampf und Spielwitz unserer Mannschaft. Kreative Ideen von der Seitenlinie mit der Einwechslung von Johst für den Sturm (71.) oder Meier für die nötige Erfahrung auf dem Platz (73.) verliefen im Sande. So machte Thaqi noch seinen Hattrick perfekt (88.) und wir können uns bei S. Wulf bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.

Aufgebot TSVG: St. Wulf – J.-.P. Wulf, Brümmerhoff, T. Hövermann, A. Breskas – C. Homburg (73. Meier), Müller, Baran, Becker (71. Johst) – Kühn, Leonhardt.