Klose Vogel 15Viele Chancen, knapper Sieg

Am Sonntag, den 24.07.2016, traf der TSV Gellersen bei bestem Wetter in der 1. Hauptrunde des Krombacher Bezirkspokals auf den SV Wendisch Evern. Das knappe Ergebnis (3:2) hätte so nicht sein müssen, hatte doch Gellersen eine Vielzahl an Chancen im Verlauf des Spiels.

Während der ersten Halbzeit bewegte sich der SV Wendisch Evern nur in der eigenen Hälfte und kam dem Strafraum des TSV Gellersen nur selten zu nahe. Dagegen hatten Becker, Wulf und Demir eine Vielzahl an Chancen, die jedoch ohne Erfolg blieben.

Das erste Tor machte schließlich Leonhardt mit einem leicht abgefälschten 20-Meter-Schuss in der 9. Minute. Nach 33 Minuten musste Wendischs Keeper Lang das Feld verletzungsbedingt verlassen, da er bei einem Abwehrversuch unglücklich auf seiner Schulter landete. Für ihn übernahm Feldspieler Biermann das Tor, was er gut verteidigte.

Direkt nach dem Wiederanpfiff nach der 1. Halbzeit gelang dem SV Wendisch Evern in der 49. Minute durch Schwan mit dem ersten Torschuss direkt der Ausgleich. Franke konnte zu einem 50-Meter-Sololauf ansetzen und den Ball passgenau auf den Fuß legen – die schwache Defensivleistung des TSVG in diesem Augenblick leistete ebenfalls einen Beitrag zu dem schnellen Tor. Komplett umgedreht wurde das Spiel jedoch durch Kujat, der in der 51. Minute aufgrund eines Fehlers des Innenverteidigers allein vor dem TSVG Torwart Wulf stand und für das 1:2 sorgte. Auf Querpass von Becker schaffte Demir jedoch in der 53. Minute den Ausgleich. Anschließend gelangen dem TSVG keine nennenswerten Torschüsse mehr. Erst als Trainer Klose in der 70. Minute Kennemann einwechselte, gelang diesem mit Hilfe von Demir der entscheidende Treffer. Die wenigen weiteren Möglichkeiten beider Teams wurden von den jeweiligen Keepern geklärt, sodass der TSV Gellersen und der SV Wendisch Evern mit einem 3:2 auseinandergingen.

Aufstellung TSVG: S. Wulf - A. Breskas, T. Hövermann, Hoyningen-Huene, J.P Wulf - Müller, Klepatz (77. Meier), Baran - S. Becker (65. M. Wulf), Leonhardt (70. Kennemann), A. Demir.