Erste 1718 komplett klein

Im dritten Anlauf gelang in der Saison 2000/01 endlich der langersehnte Aufstieg des SV Gellersen in die Bezirksklasse - vorher war man jeweils durch knappe Niederlagen im zweiten und entscheidenden Relegationsspiel an diesem Vorhaben gescheitert. 1998 und 2000 gewann man "wenigstens" den begehrten Kreispokal.

Für die Saison 2001/02 hatten sich Mannschaft und Trainer Raimond Walter das Ziel "Klassenerhalt" gesetzt - kurz vor dem Saisonende musste der Coach dann gehen, der SVG stieg in der Relegation zurück in die Kreisliga ab.

Trotz dieser Turbulenzen ließ sich das Team nicht entmutigen: Mit dem neuen Trainer- und Betreuergespann T. Lohmann/ Gehrhus/ Bartschat und einem verstärkten Kader strebte man 2002/03 einen Top-Platz in der Kreisliga an. Nach einer Klasse-Rückrunde reichte es mal wieder zum zweiten Tabellenplatz und zur Teilnahme an der BKL-Relegation. Nach einem 4:2-Sieg im ersten Spiel gegen den TuS Gorleben, unterlagen die Schwarz-Gelben aber in der alles entscheidenden Partie gegen die SV Teutonia Uelzen II vor 1.000 Zuschauern in Bienenbüttel mit 1:2...

Das Jahr 2003 brachte nicht nur die lang ersehnte Fusion zum TSV Gellersen - mit Thomas Trochemowitz konnte für die Saison 2003/04 zusätzlich ein neuer Trainer verpflichtet werden. Für ihn und sein stark verjüngtes Team gabt es nur ein Ziel: Die Kreismeisterschaft und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Bezirksklasse. Dieser gelang auch absolut souverän - ohne Niederlage holten die Schwarz-Gelben nicht nur die Meisterschaft sondern auch den Kreispokal!

Ganz schwer wurde die Saison 2004/05 - acht Teams stiegen aus der Bezirksklasse ab - der TSVG zählte letztlich dazu. Besonders die Hinrunde brach den Gellersern das Genick, zu viele verletzte und verhinderte Spieler hatte Coach Trochemowitz zu beklagen, Gellersen blieb viel zu oft unter seinen Möglichkeiten.

2005/06 ging Coach Trochemowitz - erstmals unterstützt von "Co" Werner Sander in seine dritte Saison auf der Gellerser Trainerbank. In der Kreisliga berechtigte aufgrund der Spielklassenreform nur Rang 1 zum Aufstieg in die neue Bezirksliga - und diesen Platz erreichte der TSVG souverän mit nur zwei Niederlagen in 32 Punktspielen!

Die Saison 2006/07 stellte für alle Beteiligten eine ganz besondere Herausforderung dar und endete letztlich zwar recht turbulent, aber erfolgreich. Erstmals überhaupt trat der TSVG in der Bezirksliga an - der Kader sollte für den Klassenerhalt stark genug sein. Das Trainer-/Betreuergespann änderte sich bereits nach dem dritten Spieltag: Werner Sander gab das Co-Traineramt ab, für ihn rückte Markus Wolansky nach. Sechs Spieltage vor Saisonende musste auch Coach Thomas Trochemowitz seinen Posten abgeben, ihn ersetzte Volker "Trainer" Kruse. Gemeinsam mit dem neue "Co" Frank Holtmann und dem gesamten Team gelang tatsächlich der angestrebte Verbleib auf Bezirksebene - ebenfalls zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte...

Diese "Erfolgsstory" sollte jetzt in der Saison 2007/08 fortgesetzt werden. Viele junge Spieler, vor allem aus dem eigenen Jugendbereich, stießen zum Kader von Coach Kruse. Zudem verstärkt Michael Dammann neben Andreas Hoth den Betreuerstab des TSVG. Klares Ziel des Teams: Auf Bezirksebene etablieren. Leider teilten viele Spieler die "professionelle" Einstellung ihres Trainers nicht. Folge: Volker Kruse warf nach nur 10 Spieltagen das Handtuch, ihn "beerbte" TSVG-Urgestein Bodo Schröder. Letztlich kam mit ihm der Erfolg: Der TSVG wurde zu einer der Überraschungsmannschaften der Saison, legte eine wahre Siegesserie hin und schloss die Spielzeit als Neunter ab.

In der Spielzeit 2008/09 wechselte Stürmer Thomas-K. Lohmann vom Spielfeld auf die Trainerbank. Gemeinsam mit Co-Trainer Andy Vogel verfügte er über einen jungen, ausgeglichenen Kader, der bereits in der Hinrunde bewies, dass er das Zeug dazu hat, die Top-Platzierung des Vorjahres noch zu verbessern. Zur Halbserie erreichte man nach einer Serie von 11 Spielen ohne Niederlage einen unglaublichen 5. Tabellenplatz - Diesen Vereinsrekord konnte man in der Rückrunde sogar noch verbessern und landete am Ende als Überraschungsteam schlechthin auf dem 3. Rang!

In der Spielzeit 2009/10 galt es zu beweisen, dass das Ergebnis des Vorjahres keine Eintagsfliege war. Mit nahezu unverändertem Kader ging es in die vierte BL-Saison in Folge, in der man mit schweren Verletzungen und dem tragischen Tod von Stürmer "Bubi" Marotte große Schicksalsschläge zu verkraften hatte. Trotzdem wuchs das Team wieder über sich hinaus und setzte am Ende mit der BL-Vizemeisterschaft einen weiteren Meilenstein.

In der folgenden Saison 2010/11 startete der TSVG mit sehr viel Euphorie in die Pflichtspiele - mit starken Spielern mit reichlich höherklassiger Erfahrung verstärkt zählte man folgerichtig zu den Top-Aufstiegskandidaten. Das Team kam unter Trainer T.-K. Lohmann, Co-Trainer Andy Vogel und Betreuer Andreas Hoth in ihrem dritten Jahr auf der Bank zunächst überraschen schlecht aus den Startblöcken, etablierte sich dann aber lange Zeit an der Tabellenspitze. Doch bereits im Herbst sorgten viele Verletzungen für Ernüchterung. Und als man zu Beginn der Rückrunde auch noch gegen den Tabellenführer MTV Treubund unterlag, war erstaunlich schnell die Luft raus. Der Coach warf das Handtuch, der "Co" übernahm. Doch auch Vogel konnte den Absturz auf den 10. Tabellenplatz nicht verhindern - eine echte Enttäuschung...

In der Spielzeit 2011/12 ging der TSVG einer etwas ungewissen Zukunft entgegen. MIt Sören Hillmer stand eine neuer Hauptverantwortlicher an der Linie, der Abgänge einiger Stammkräfte kompensieren musste. Aufgefüllt wurde vornehmlich aus dem eigenen Unterbau und ein neues Spielsystem wurde etabliert. Ziel war es zunächst, einen möglichst großen Abstand zu den Abstiegsplätzen zu halten. Dies gelang vom Sart weg - gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte konnte der TSVG ausnahmslos gewinnen, so war der Abstieg schon bald kein Thema mehr. Mit etwas mehr Glück und weniger Verletzten wäre letztlich sogar mehr als der 7. Rang drin gewesen.

Auf der Bank sah man in der Saison 2012/13 die üblichen, auf dem Feld einige neue Gesichter. Lange hielt sich der TSVG im Dunstkreis der Spitzengruppe auf, hatte aber zu wenig Konstanz in den Ergebnissen. So war eigentlich schon kurz nach dem Beginn der Rückrunde klar, dass es höchstens noch um den 5. Tabellenplatz gehen würde - und den erreichte das Team unter dem scheidenden Coach Sören Hillmer (als Jugendkoordinator zum MTV Treubund Lüneburg) dann auch.

Ihm folgte als hauptverantwortlicher Trainer mit Oliver Klose ein echtes Gellerser Ur-Gestein, der zu Beginn der Saison 2013/14 von der Bank des frischgebackenen Landesligaaufsteigers SV Ilmenau zu den Schwarz-Gelben wechselte. Der Mannschaftskader war etwas geschrumpft und durch berufs-, studien- und verletzungsbedingte Ausfälle konnte die 1. Herren spätestens in der Rückrunde personell gesehen nahezu kein Spiel mehr aus eigener Kraft bestreiten. Zur Hälfte der Spielzeit konnte man noch einen Platz im oberen Tabellendrittel mit Tuchfühlung nach ganz oben belegen - am Ende folgte aber die Ernüchterung und man landete "nur" auf Rang 9. Spieler Trainer und Verantwortliche hatten sich das alles irgendwie etwas anders vorgestellt.

Frisches Blut wurde für die Spielzeit 2014/15 also dringend benötigt - und das Trainergespann Oliver Klose/Andreas Vogel konnte sich tatsächlich über regen Zulauf freuen. Mit Andreas Demir, Jonas Leonhardt Rückkehrer Jonas Kennemann (alle SV Eintracht), Ingo Gronholz (TuS Barendorf) und Christopher Müller (SV Stadensen) konnten starke Neuzugänge verpflichtet werden und sorgten für Konkurrenzkampf im Team. Die Vorbereitung mit u.a. dem 2. Platz im LZsport-Cup verlief äußerst vielversprechend und mit dem Erreichen des Bezirkspokal-Halbfinals am Ostermontag gegen die SV Ahlerstedt/Ottendorf (1:2), das über 700 Fans besuchten, gelang der wohl größte Erfolg der Vereinsgeschichte. In der Liga stand man einige Spieltage sogar an der Tabellenspitze, Team und Verantwortliche sprachen sich aber früh gegen einen Aufstieg in die Landesliga aus. So lief man am Ende auf Tabellpletz 5 ein. Ein weiteres Highlight am Rande: In der Winterpause siegte man zudem sensationell beim "Budenzauber" der SV Eintracht Lüneburg.

In der Spielzeit 2015/16 war der Blick wieder klar nach oben gerichtet. Das Team blieb bis auf wenige Ausnahmen zusammen, zudem konnten gestandenen Neuverpflichtungen vermeldet werden. Auch die Mannschaftsleitung blieb unverändert - Kontinuität war also Trumpf! Und es sollte eine äußerst erfolgreiche Saison werden! Bis zum drittletzten Spieltag stand der TSVG auf einem Aufstiegsplatz. Gegen den (nicht aufstiegsberechtigten) Serienmeister und Tabellenführer SV Emmendorf hielt man bis in die Nachspielzeit hinein eine 1:0-Führung, um dann doch noch mit dem Schlusspfiff den Ausgleich zu kassieren. Und eine Woche später hätte ein Unentschieden gegen den Mitkonkurrenten TuS Bodenteich ebenfalls für eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen gesorgt - doch nach 15 Partien ohne Niederlage (13 Siege/ 2 Remis) verlor man mit 0:2. Klar war am Ende die Enttäuschung zunächst groß - doch die Saison mit dem Abschlussrang 3 war wirklich richtig stark.

Die Saison 2016/17 brachte den gerößten Erfolg der Vereinsgeschichte: Am 19.07.2017 schlug die Erste im Finale um den Krombacher Bezirkspokal den Landesligisten TSV Etelsen sensationell mit 2:1! Ohne Abgänge und mit weiteren Verstärkungen stellten sich die Coaches Klose und Vogel auch der Aufgabe "Aufstieg in die Landesliga". Hier zog man aber leider gegen den sensationell guten SV Emmendorf den Kürzeren. Dass man durchaus Landesliganiveau hat, zeigten aber nicht nur die Pokalrunden, in denen man insgesamt fünf (!) höherklassige Gegner besiegte - auch die Punkteausbeute am Ende der Saison hätte mit x Zählern in jeder anderen Bezirksligastaffel zum Landesligaaufstieg gereicht...

Die "Erste" trainiert dienstags von 19.30-21.00 Uhr und donnerstags von 19.00-20.30 Uhr auf der Sportanlage in Südergellersen, dort bestreitet das Team auch seine Heimspiele.

Kontakt: Fußball-Obmann Sven Becker, Tel. 0176/55368089.                                 www.fewo-pier17.de