Dritte 1617 1Mehr Schlammschlacht als Spitzenspiel

Am Sonntag, den 19.03., ging es für unsere 3. Herren zum Spitzenspiel in der Liga gegen den SC Lüneburg II nach Ochtmissen. Zuvor konnten in dieser Spielzeit aus zwei Spielen in Liga und Pokal zwei Siege gegen den SC erarbeitet werden. Schon früh war jedoch klar, dass aufgrund des andauernden Regens und den daraus resultierenden, schwierigen Platzbedingungen die Partie sehr zerfahren wird.

So begann das Spiel mit einer längeren Phase in der die Heimmannschaft mit einem kontrollierten Spielaufbau versuchte, die Lücken im Spielsystem des TSVG3 auszumachen. Folgend aus den ersten Versuchen des SC konnten wir nach Ballgewinnen schnelle Konter über das laufstarke Mittelfeld starten, welche zumeist mit sehr guten Torchancen endeten. So eroberten wir nach einer Ecke der Gastgeber den Ball und starteten erneut einen Konter, welcher mit der Führung des TSVG3 endete. Nach einer schnellen Kombination über Düngefeld, Becker und Harms, nutzte Tobias Notzke seine Chance und netzte sehenswert aus halblinker Position in den linken Winkel zum 0:1 ein. Phillip Harms, welcher nach Wechsel nun sein erstes Spiel für Gellersen bestritt, konnte gleich seine erste Vorlage einleiten. Nun musste der SC mehr investieren und gelang zu einigen Torchancen. Nach einem Foul konnte die Heimmannschaft zum 1:1 ausgleichen. Ein langer Freistoß setzt im Strafraum auf und fliegt schließlich ohne Berührung eines Spielers ins lange Eck. Unglücklicher Gegentreffer für unsere 3. Herren nach einer sehr starken Phase. Nun hat der SC seine Chance erkannt und nutzte kurz darauf einen Abwehrfehler, um die Partie zu seinen Gunsten zu drehen. Nach diesem doch sehr herben Rückschlag konnte sich der TSVG3 jedoch wieder schnell fangen und startete erneut schnelle Angriffe. Nach Kombination zwischen Harms und Lucas Thörner wurde auf dem rechten Flügel in den Lauf von Düngefeld gespielt, welcher eine scharfe Flanke auf den zweiten Pfosten auf Notzke spielte und dieser nur noch den Fuß hinhalten musste. Das 2:2 gelang so durch ein starkes Passspiel im Mittelfeld und schließlich erneut durch das eingespielte Duo Notzke und Düngefeld. Erneut unter Druck, startete die Heimmannschaft mehrere Angriffe, welche jedoch oftmals zu keinen großen Torchancen führten. So wurde es aus der Distanz versucht. Nach einem Fernschuss wurde der Ball unglücklich abgefälscht und flog an Torwart Marcel Ratschat vorbei ins Tor zur Führung des SC. Mit einem Stand von 3:2 ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit startete mit einem starken Offensivdrang des TSVG3. Es wurden sich viele Torchancen erarbeitet, welche allerdings nicht genutzt wurden. Die Defensive des SC konnte zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgleich der Gäste durch starken Einsatz vereiteln. Dieser Einsatz der Gastgeber brachte schließlich Notzke im Strafraum zu Fall, welcher den Elfmeter wiederum schnell dementierte, da der Ball gespielt wurde. Ein großes Lob an Notzke, welcher trotz des Rückstands fair bleibt! Mit der Zeit erhöhte sich die Zahl der ausgelassenen Chancen und das Spiel wurde hektischer. Trainer Thörner setzte nun auf eine offensivere Variante und stellte auf eine Dreier-Kette in der Defensiv um. Dennoch, auch jetzt wurden die nahezu 100%-igen Chancen nicht verwertet und oftmals freistehend vor dem Tor der Torwart des SC angeschossen. Aufgrund dieser sehr schlechten Chancenverwertung machte sich Unmut im Spiel des TSVG3 breit und die Heimmannschaft konnte in der Schlussphase zwei Konter laufen, welche zu den Toren zum 5:2 Schlussstand führten.

Nach einer starken ersten Halbzeit lag der TSVG3 unglücklich mit 3:2 zurück. In der zweiten Halbzeit wurden die zahlreichen, guten Torchancen schließlich nicht genutzt. Die Heimmannschaft, welche zunächst oftmals den schnellen Angriffen unserer Mannschaft hinterher lief, verwaltete ihre Führung in der zweiten Halbzeit erfolgreich und konnte schließlich das Spiel auf dem nahezu geflutetem Platz dennoch verdient für sich entscheiden. Abschließend ist anzumerken, dass trotz der Spielklasse und der schwierigen Platzbedingungen das spielerische Niveau doch sehr hoch war.

Aufgebot TSVG: Ratschat – J. Wulf, Jordan-Siemke, Kruse, Preuß – Düngefeld, Aßmann, Lu. Thörner, P. Harms – Notzke, T. Becker. Eingewechselt: Johst, Harm, Buhndorf.