Dritter Zu-Null-Sieg in Folge

Gegen den TSV Bardowick II, seines Zeichens Absteiger aus der Kreisliga, spielte der TSVG II zum dritten Mal mit einer neu formierten Innenverteidigung – und blieb zum dritten Mal in Folge „zu Null“. Insgesamt war man gegen die Gäste von der Wurzelfront das bessere Team und siegte auch verdient, leider waren der Spielaufbau und das Herausspielen von Torchancen weiter ausbaufähig. Gegen stärkere Teams reicht das noch nicht…

In der Anfangsphase vergab Bardowick zwei recht gute Kopfballchancen kläglich (10./ 24.). Diese indiskutable Chancenverwertung zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel und machte es dem TSVG II recht einfach. Nachdem Prange nach einer Klasse-Kufnerflanke das Spielgerät am langen Pfosten noch knapp verpasste (12.), lief es in der 32. Minute wesentlich besser für die Schwarz-Gelben: Im eigenen 16er doppelten Kleinecke und Prange den Gegner, Prange passte nach erfolgreicher Balleroberung auf Twesten im Mittelfeld. Der Gellerser Kapitän schickte Schröder auf die Reise, der im Strafraum seinen Gegenspieler auswackelte und mit großer Übersicht ins lange Eck traf. Schöner Angriff, 1:0-Führung

Bei Bardowick ging gar nichts nach vorne. Selbst Keeper Sanders katastrophalen Fehlpass konnten die Gäste trotz freier Bahn zu Tor nicht in selbigem unterbringen (35.). Da auch Schröder (gehalten) und J. Claassen (Nachschuss drüber) in der 42. Minute aus aussichtsreichen Positionen nicht trafen, ging es mit einem 1:0 in die Pause.

Gellersen gab im Anschluss sofort wieder den Ton an. Kufners weite Flanke hinter den zweiten Pfosten konnte Schröder unbedrängt nur neben das Tor schießen (52.). Und in der 58. Minute warf sich ein Bardowicker Spieler in letzter Sekunde in Torwartmanier in einen strammen Notzke-Schuss, der fällige Strafstoßpfiff von Schiri Meyer (Barendorf) blieb aber überraschend aus. Weitere Chancen ließen die Gellerser in schöner Regelmäßigkeit liegen, Bardowick war nur durch einen 20m-Freistoß gefährlich, den Sander mit einer Fausabwehr parieren konnte.

In der 85. Minute wurde das Team der Gäste dann dezimiert: Struwe war durch, unmittelbar vor dem 16er brachte sein Gegenspieler ihn zu Fall und sah wegen dieser Notbremse Rot – die Entscheidung war korrekt. Doch nicht der folgende Notzke-Standard sorgte für Gefahr, sondern ein weiterer Bardowicker Freistoß, der nach Kopfballverlängerung im Gellerser 5er glücklicherweise von Freund und Feind verpasst wurde (90.).

Erst das unnötige Postieren des Bardowicker Torhüters an der Mittellinie sorgte in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. Twesten gewann am eigenen 16er einen Zweikampf (!), Struwe schickte Schröder steil, der am Torhüter vorbei lief und aus 18 Metern in das leere Tor traf – 2:0 (90. +2). Den folgenden identischen Konter über Innenverteidiger Birt wollen wir hier mal lieber verschweigen. Auf jeden Fall ist von Struwe eine Kiste Bier fällig…

Aufgebot TSVG: SanderPrange, Kleinecke, Birt, Kufner– J. Claaßen, M. Twesten, Kalau, Zerrath – Schröder, Notzke. Eingewechselt: Struwe, Becker, C. Hövermann.

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