Thoerner Lu 16Zu viele Fehler, da kann jeder Gegner Tore schießen

Das Spiel stand bereits vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern. Einige Absagen hatten wir bereits und einige kurzfristige kamen noch dazu. So musste das dezimierte Trainerteam noch Samstagmittag umdisponieren. Zu Spielbeginn hatten wir dann aber 14 Leute auf dem Sportplatz in Westergellersen, die eigentlich auch das Zeug hatten Ilmenau zu schlagen.

Die ersten 20 Minuten liefen aber nicht wirklich gut. Wir verloren gefühlte 90% Zweikämpfe und fast jeden Ball im Mittelfeld. Die gegnerischen Stürmer konnten immer zwischen den Ketten angespielt werden und dort unbedrängt die Bälle annehmen und verarbeiten. Wir haben die Angriffe immerhin jeweils zur Ecke klären können. Da wir uns bei diesen Ecken aber nicht clever anstellen, fingen wir uns nach 15 Minuten schon 2 Tore ein.

10. Minute: Ecke auf den zweiten Pfosten, dort konnte ein Ilmenauer unbedrängt den Ball in die Mitte köpfen. Die Abwehr konnte nicht richtig klären, so konnte Meyer aus 18m vollenden. 15. Minute: Wieder eine lange Ecke wieder nicht geklärt und aus der Drehung konnte dann Borgschulze treffen.

Davor, dazwischen und danach hatte Ilmenau noch einige gute Möglichkeiten. Nach 18 Minuten musste Gellersen verletzungsbedingt umstellen. Danach lief es deutlich besser. So hatten wir nun auch unsere Möglichkeiten: 27. Notzke mit einem Freistoß knapp daneben. 28. Rybakowski scheiterte mit einem Schuss am Torwart und in der 32. Tietz am Pfosten. Gellersen machte mehr Druck, bekam auch noch einen Konten, allerdings in der 44. dann aber das 1:2. Rybakowski nimmt aus 30m einfach mal Maß und trifft unten links.

In der Halbzeit wurden einige Fehler angesprochen und klar gemacht was besser laufen sollte. Das hat leider nicht so gut geklappt. Bis auf einen Freistoß von Notzke (59.) und einen Fernschuss von Rybakowski (90.) kam das Tor des Gegners nicht mehr in Gefahr. Zu viele einfache Fehler im Aufbauspiel. Zu viele Fehlpässe. Zu viele verlorene Zweikämpfe. So ist es nicht schwer für einen Gegner auf Fehler zu warten und sie auszunutzen. So gelangen Beineke (65.) nach super Pass von Drechsler und Pölckow (74.) nach Vorarbeit vom sehr starken Popov noch die Treffer zu 1:3 und 1:4. Gute Paraden von Krahmer und gute Abwehrarbeit im Strafraum verhinderten eine höhere Niederlage.

Auch bei solch einem Spiel gibt es natürlich auch positiven zu berichten. So begrüßen wir Lucas Thörner wieder in unseren Reihen. Nach überstandenem Kreuzbandriss brachte er mit einigen guten Aktionen zumindest etwas Sicherheit ins Zentrum. Die Moral der Truppe war auch gut. An einem Tag an dem nicht viel geht, stimmte zumindest die kämpferische Einstellung.

Aufgebot TSVG: Krahmer – Frank, Twesten, Breskas, Notzke – Splinter, M. Demir, Seen, Tj. Tietz – Rybakowski, Wasarirevu. Eingewechselt: Eggers, Lu. Thörner, S. Kufner.