Krahmer 16Dumme Niederlage in der Schlussphase

Vor wenigen Wochen war die ursprüngliche Partie der Zweiten beim TSV Adendorf wegen der schweren Verletzung eines Adendorfer Spielers kurz vor dem Ende beim Stand von 2:0 für Schwarz und Gelb abgebrochen worden. Jetzt setzte es eine unglückliche 1:2-Niederlage. Leider lässt sich keine Regel finden, nach den am beide Ergebnisse miteinander verrechnen könnte – die Punkte sind also futsch :-/

Sowohl in der Offensive als auch im Spiel nach hinten waren die Gellerser dies mal bei weitem nicht so gut drauf wie seiner Zeit in Adendorf. Anders lässt sich die billige Entstehung des 0:1 nach 12 Minuten auch nicht erklären. Schwaches Zweikampfverhalten der 6er 30 Meter vor dem eigenen Tor, schwaches Stellungsspiel der Innenverteidiger beim folgenden Pass in die Tiefe und Dahar konnte vollenden. Die erste richtige Gellerser Torchance ereignete sich erst nach über einer halben Stunde. Da Rybakowski momentan aber nicht viel mehr als diese eine Möglichkeit benötigt, stand es auch gleich 1:1. Weiter Ball von Twesten in den 16er, der Gellerser Stürmer lässt drei Spieler aussteigen und schiebt flach zum Ausgleich ein (33.). Unverständlich dann wenige Minuten später die Entscheidung von Schiri Wiese. Bergmann taucht frei vor dem Adendorfer Tor auf, überwindet den Keeper mit einem Schlenzer, Rohde läuft ein und drückt das Leder über die Linie. „Abseits“, sagte Wiese aus 40 Metern Entfernung.

Nach dem Wechsel hatte der TSVG das Geschehen dann eigentlich noch besser im Griff. Doch aus dem Spiel heraus ergaben sich keine weiteren Möglichkeiten und die zahlreichen Eckstöße konnten ebenfalls samt und sonders nicht genutzt werden. Zehn Minuten vor dem Ende dann eine Schrecksekunde: Einhoff zieht freistehend auf der anderen Seite ab, Krahmer ist mit dem Fuß zur Stelle und bewahrt das Unentschieden. Nachdem Kufners fulminanter Distanzschuss von Adendorfs Keeper Koberg ebenfalls entschärft werden konnte (80.) tauchte Dahar nach einem schnellen Angriff noch einmal vor dem TSVG-Tor auf, fand aber ebenfalls in Krahmer seinen Meister (83.). Im direkten Gegenzug setze Youngster Rohde einen starken Fernschuss ab – Koberg war wieder auf dem Posten.

So entschied zwei Minuten vor dem Ende die letzte Torchance die Partie. Leider besaß sie Adendorfs Bernoth: Nach einem Angriff über rechts und zwei verunglückten Klärungsversuchen fiel ihm der Ball 12 Meter vor dem Tor quasi vor die Füße, sein Schuss schlug flach links ein – 1:2.

Aufgebot TSVG: Krahmer – Notzke, Twesten, Zerrath, Meyer – L. Bergmann, Seen, M. Demir, Splinter – Rohde, Rybakowski. Eingewechselt: S. Kufner, Frank.