Rohde 17Erste Pokalhürde locker genommen

Wie bereits in der letzten Spielzeit traf man im Reservenpokal auch in diesem Jahr wieder auf den ESV Lüneburg II. Nach einer von den Ergebnissen her eher erfolglosen Vorbereitungszeit ein echter Prüfstein, da für die mit neuen, jungen Spielern gespickte Gellerser Truppe er erster Sieg her musste. Mit Meyer, Splinter, Rohde, Seen, Schöning und Wasarirevk kamen gleich sechs Newcomer zum Einsatz.

 Die Schwarz-Gelben gingen die Partie erfreulicherweise hoch konzentriert an und ließen sich auch durch die tief stehende ESV-Defensive nicht aus der Ruhe bringen. So war der erste Treffer nach 16 Minuten nur folgerichtig. Tietz setzte sich links durch, passte scharf in den 5er, der Keeper ließ den Ball durch die Arme rutschen und Rybakowski musste nur noch zum 0:1 einschieben. Auch bei den nächsten beiden Treffern sah der ESV-Schlussmann alles andere als gut aus. In der 23. Minute spielte Innenverteidiger Breskas einen hohen Ball in den Strafraum der Eisenbahner, trotz erheblicher personeller Überzahl können die Gastgeber nicht klären und Rybakowski trifft locker aus der Drehung (23.). Und auch Notzkes Freistoß vom 16er-Eck wäre haltbar gewesen, er fand den Weg zum 0:3 aber in die Maschen (25.). Nach 31 Minuten war Rybakowski dann wieder an der Reihe. Er köpfte eine Notzke-Ecke zum 0:4 ein. Zwei Anläufe brauchte Rohde für sein erstes Tor für die 2. Herren. Nach Flanke von Meyer scheiterte er zunächst per Kopf am Keeper. Die anschließende Ecke von Notzke nickte er dann aber zum 0:5 ein (41.). Mit dem Halbzeitpfiff stellte Rybakowski noch einmal seinen Torriecher unter Beweis: Scharfer Ball von Seen in den Strafraum und der Gellerser Vizekapitän trifft aus 14 Metern ins Schwarze.

Nach 59 Minuten war dann zu spüren, dass die Vorbereitung für viele Gellerser noch nicht wirklich intensiv war. Die Aktionen wurden ungenauer und das Tempo ließ nach. In vielen Situationen fehlte auch einfach das Glück – aber davon hatte man im ersten Durchgang ja bereits genug… Trotzdem gelang Angreifer Rohde noch sein zweites Tor an diesem Tag: Seen setze sich sehenswert über rechts durch, passte scharf in die Mitte und Rohde hatte keine Mühe, die Hereingabe aus vier Metern zu verwerten – 0:6. So kamen letztlich die nie aufsteckenden Platzherren sogar noch zu zwei schönen Treffern. In de 79. Minute war TSVG-Keeper Krahmer gegen Porths tollen 20m-Schuss ebenso machtlos, wie zwei Minuten vor dem Ende gegen Vockeroths Abschluss.

Aufgebot TSVG: Krahmer – Notzke, D. Breskas, Kleinecke, Meyer – Tj. Tietz, Seen, Hein, Splinter – Rybakowski, Rohde. Eingewechselt: Schöning, Struwe, Wasarirevk.