Rybakowski 16Gegen Abstiegskandidaten in Erfolgsspur zurückgefunden

An diesem vorletzten Spieltag war schon lange klar: Für den TSVG II geht nach oben nichts mehr. Wenigstens die letzten beiden Heimspiele wollte man nach zuvor sage und schreibe vier (!) Niederlagen am Stück aber noch siegreich gestalten, um einen neuen Punkterekord aufzustellen.

Die Lockerheit sollte es auf Seiten der Schwarz-Gelben bringen. Coach Lohmann sagte allen 14 anwesenden Spielern (danke für die Unterstützung an L. Bergmann aus der U19, Düngefeld aus der Dritten und Breuer von den Alten Herren!) zu, dass sie möglichst 60 Minuten Einsatzzeit bekommen würden – das Hauptaugenmerk der Partie lag also zunächst auf den Wechseln. Beim Gegner ging es hingegen um alles oder nichts. Würde kein Dreier eingefahren, hätte man wohl keine Chance mehr auf den direkten Klassenerhalt..

Auch das spielte den zuletzt gebeutelten Gellersern in die Karten. Beim STV lief nichts zusammen. Die ansonsten so flinke Abteilung Sturm blieb völlig wirkungslos. So konnten es sich die Platzherren neben den erwähnten Wechseln sogar leisten, diverse hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt zu lassen. Besonders bei Youngster Bergmann sollte es an diesem Tag mit dem ersten Herrentreffer einfach noch nicht klappen. Dafür setzte Rybakowski die ersten Akzente: In Minute 2 klatschte sein Außenristschuss an die Querlatte, nach 20 Minuten nahm er einen weiten Ball von Trumann sehenswert direkt ab und traf aus 16 Metern zum 1:0. Auf beiden Seiten gab es noch jeweils einen weiteren Lattentreffer (Bergmann/ 22, Traudt/ 30.), dann war Pause.

Auch nach dem Wiederanpfiff war es Rybakowski, der die Weichen auf Sieg stellte. Er wurde in der 55. Minute im STV-Strafraum gefoult, Co-Trainer Kleinecke netzte den fälligen Strafstoß ein – 2:0. Nach diversen weiteren Möglichkeiten zeigte AH-Aushilfe Breuer es allen Jungspunden dann noch einmal: Erst traf sein Außenristschuss in Minute 56 nur den Pfosten, dann bewies er drei Minuten vor dem Ende den richtigen Riecher, als Artlenburgs Keeper Brakenhielm einen Notzke-Schuss durch die Finger gleiten leß und der Oldie aus 5 Metern zum 3:0-Endstand einköpfen konnte.

Aufgebot TSVG: Blewonska – Notzke, Zerrath, Kleinecke, Prange – L. Bergmann, Trumann, M. Demir, Frank – Rybakoswki, Hein. Eingewechselt: Breuer, Tj. Tietz, Düngefeld. .