Rybakowski 16Zweite stürmt auf Aufstiegsplatz!

Mit einem verdienten und deutlichen 4:0-Sieg beim STV Artlenburg verlängerte der TSVG II seine Serie auf neun Spiele ohne Niederlage in Folge. Und besser noch: Erstmals steht das Team um das Trainergespann Lohmann/Kleinecke als Tabellenzweiter sogar auf einem Aufstiegsplatz! Artlenburg war in den letzten Jahren eigentlich immer ein gutes Pflaster für die Schwarz-Gelben. Leider kassierte man an der Elbe immer unnötig viele Gegentore und musste sich mächtig nach der Decke strecken, um erfolgreich zu sein. Dies sollte anders werden. „Zu Null bleiben“, lautete das wichtigste von Coach Lohmann ausgegebene Ziel.

Und seine Mannen hielten sich daran. Im ersten Durchgang ließ der TSVG nicht eine einzige Chance des STV zu, im zweiten wurde es im eigenen Strafraum da schon einige Male enger. Aber mit einem gut aufgelegten Johst im Tor und mit Unterstützung des Pfostens gelang es, die Kiste bis zum Ende sauber zu halten.

Insgesamt gab Gellersen ganz klar den Ton an. Trotz nicht gerade weniger Ausfälle (Brose, Struwe, Trumann, Tj. Tietz, S. Kufner) präsentierte man sich schnell als Einheit und ging gleich mit der ersten Chance in Führung. Becker passte von außen auf Thörner, der legte am 5er für Rybakowski auf, der nur noch einschieben musste – 0:1 (2.). In der Folge wurden weitere gute Möglichkeiten herausgespielt. Zerrath (10./ Außenpfosten), Rybakowski (16./ scheitert an Torwart), und Notzke (26./ Blockt Ball auf Torlinie ab und verhindert so weiteren Rybakowski-Treffer) lieferten aber keine zählbaren Ergebnisse, so dass es trotz aller Überlegenheit unnötigerweise unruhig wurde im Team. Ein hervorragender Angriff über links sorgte dann rechtzeitig vor der Pause wieder für Ruhe: Rybakowski verlängert auf Notzke, der geht auf die Grundlinie und legt zurück auf Thörner – 0:2 (42.).

Dadurch dass Johst in der 47. Minute gegen Thöneböhn auf dem Posten war und einen Schuss aus 10 Metern parieren konnte, kam nach dem Wiederanpfiff erst gar keine weitere Hektik auf. Auch die wohl größte Artlenburger Chance vergab Cramer nach einem dicken Fehler im Gellerser Spielaufbau – sein Versuch landete am Pfosten (64.). Alle weiteren Angriffe wurden sichere Beute der gut aufgelegten Gellerser Verteidigungsreihe.

Als der eingewechselte Amsinck in der 72. Minute nach einem 17m-Linksschuss von Thörner an den Pfosten auch noch am schnellsten schaltete und das Leder zum 0:3 versenkte, war die Messe endgültig gelesen. Letztlich wären auch noch mehr Treffer als „nur“ das 0:4 durch Becker, der eine scharfe Hereingabe von Notzke im Strafraum kontrollierte und sicher einschob (81.), möglich gewesen. 

Aufgebot TSVG: Johst – Zerrath, Twesten, D. Breskas, Prange – Notzke, S. Becker, M. Demir, Frank – Lu. Thörner, Rybakowski. Eingewechselt: Hein, Amsinck, Kleinecke.