Struwe 15Wieder Probleme gegen Kellerkind

Nachdem die Zweite gegen den Tabellenletzten und –vorletzten insgesamt nur zwei Punkte holen konnte, sollte es nun beim Drittletzten MTV Soderstorf besser werden. „Zu Null spielen“ war die klare Vorgabe von Trainer Lohmann, für ein Tor vorne war man schließlich so gut wie immer gut. Auf dem engen Geläuf im Soderstorfer Wald wurden Blewonska und Struwe in die Spitze beordert, die Abwehr der Platzherren sollte möglichst früh attackiert werden.

Von den Einschussmöglichkeiten her gestaltete sich die Anfangsphase aber noch recht ausgeglichen. Ein Kopfball hüben, ein Drehschuss drüben – bei allen Chancen waren die Keeper Müller (MTV) und Brose (TSVG) stets auf dem Posten. Leider machten die Gellerser, die das Spiel zu diesem Zeitpunkt kontrollierten, in der 41. Minute einen dummen Fehler zu viel. Frank verlor an der Mittellinie den Ball, Stolze steuerte allein auf Brose zu und vollendete flach zum 1:0. Pause.

Hatte man in der ersten Spielhälfte noch versucht, über die Flügel zu Chancen zu kommen, passten die Gellerser im zweiten Durchgang ihr Spiel dem des Gegners an und versuchten sich vornehmlich mit langen Bällen gegen die alles andere als sattelfester MTV-Defensive. Und nachdem Breskas (47.) und Notzke (55.) noch mit guten Möglichkeiten am stark aufgelegten Müller gescheitert waren, fand Kufners Diagonalball genau den Fuß von Struwe, der direkt am Keeper vorbei aus 10 Metern zum Ausgleich ins lange Eck traf. Dieses Tor war mehr als verdient. Und auch das 1:2 in der 61. Minute trug dieses Prädikat. Thörners Pass in die Gasse passte haargenau, wieder konnte Struwe aus 11 Metern vollenden. Anders als in anderen Partien blieben die Gellerser aber heute dran und gaben weiter den Takt an. Während Soderstorf in der zweiten Hälfte nicht eine Chance besaß, erspielte Gellersen sich diese noch im halben Dutzend. Den Schlusspunkt setzte Prange dann aber erst in der Nachspielzeit, als Twesten einen Freistoß am Strafraum schnell ausführte und der Gellerser Außenverteidiger blank vor Keeper Müller auftauchte und einnetzte (90. +3).

Aufgebot TSVG: Brose – Kufner, Twesten, Breskas, Prange – Notzke, M. Demir, Lu. Thörner, Frank – Struwe, Blewonska. Eingewechselt: Hein, Zerrath, Kleinecke.